Gerhard Malessa
Dortmund

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Wo kommen wir her?

Die Bibel beantwortet unsere Frage eindeutig mit dem ersten Satz auf ihrer ersten Seite, dem 1. Buch Mose, Vers 1:
"Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Und Vers 27: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie."

Daraus folgt: "Es existiert ein allmächtiger Gott, der da war, ehe die Schöpfung war und der außerhalb dieser Schöpfung steht, der nicht beständig am Erschaffen ist, sondern einmal - " Im Anfang" - die Himmel und die Erde schuf ." (Gian Luca Carigiet). Die weitere Schlußfolgerung: nicht von allein sind wir entstanden, sondern Gott schuf uns als eigenständiges und freies Gegenüber, als sein Ebenbild, damit er mit seinem Geschöpf kommunizieren und Freude dabei empfinden könne, angebetet zu werden.

David betet in Psalm 139, Verse 13-17:

"13 Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist,
mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter.
14 Dafür danke ich dir,
es erfüllt mich mit Ehrfurcht.
An mir selber erkenne ich:
Alle deine Taten sind Wunder!
15 Ich war dir nicht verborgen,
als ich im Dunkeln Gestalt annahm,
tief unten im Mutterschoß der Erde.
16 Du sahst mich schon fertig,
als ich noch ungeformt war.
Im voraus hast du alles aufgeschrieben;
jeder meiner Tage war schon vorgezeichnet,
noch ehe der erste begann.
17 Wie rätselhaft sind mir deine Gedanken, Gott,
und wie unermeßlich ist ihre Fülle!"

Zugegeben, mit dieser Sicht der Dinge stimmen wir mit vielen Menschen unserer Zeit nicht überein. Im Buch der Weisheit (auszugsweise aus Kapitel 2, Verse 1-23) wird uns ungefähr 100 bis 50 Jahre vor der Geburt Jesu das Denken der Menschen beschrieben, die sich von Gott getrennt hatten und so ohne Gott leben wollten. Es charakterisiert im übrigen, was bereits damals (irrtümlich) im Denken einiger Menschen verbreitet war (und damit auch keine neue Erkenntnis des 19. Jahrhunderts sein kann):

"Kurz und trübselig ist unser Leben;
Es gibt weder ein Heilmittel beim Ende des Menschen,
noch ist der Retter aus dem Hades bekannt.
Wir sind ja durch Zufall entstanden,
und später werden wir sein,
als wären wir nie gewesen....
Denn das Vorüberhuschen eines Schattens ist unsere Lebenszeit,
und unser Ende wiederholt sich nicht,
weil es besiegelt ist und keiner wiederkehrt.
Wohlan denn! Laßt uns die augenblicklichen Güter genießen
und eifrig die Welt ausnützen
wie in der Jugendzeit....
Keiner von uns entziehe sich unserem ausgelassenen Treiben.
Überall wollen wir Zeichen unserer Lust hinterlassen;
denn das ist unser Anteil und das unser Los...."
"So denken sie, aber sie täuschen sich;....
Sie erkennen nicht die geheimnisvollen Absichten Gottes...."

 


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