Gerhard Malessa
Dortmund

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Wozu sind wir hier?

Der Apostel Paulus schrieb im Spätsommer 58 n.Chr. an die Gemeinde in Ephesus,
in der heutigen Türkei gelegen (Kapitel 1, Verse 4-12)

"4 Schon bevor er die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt, als Menschen, die zu Christus gehören; in Christus hat er uns schon damals erwählt, daß wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen.
5 Aus Liebe hat er uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden -
durch Jesus Christus und im Blick auf ihn. So war es sein eigener gnädiger Wille,
6 damit wir seine große Güte preisen, die Gnade, die er uns erwiesen hat
durch Jesus Christus, seinen geliebten Sohn.
7 Durch dessen Blut sind wir erlöst, unsere ganze Schuld ist uns vergeben.
So zeigte Gott uns den Reichtum seiner Gnade.
8 In seiner überströmenden Güte schenkte er uns Einsicht und ließ uns seine Wege erkennen.
9 Er hielt sein Geheimnis vor allen verborgen; niemand erfuhr etwas von seinem Plan,
den er durch Christus ausführen wollte. Uns aber hat er bekanntgemacht,
10 wie er nach seiner Absicht die Zeiten zur Erfüllung bringt: Alles im Himmel und auf der Erde wollte er zur Einheit zusammenführen unter Christus als dem Haupt.
11 Durch Christus haben wir Anteil bekommen am künftigen Heil. Dazu hat Gott uns von Anfang an bestimmt nach seinem Plan und Willen - er, der alle Dinge bewirkt.
12 Denn ein Lobpreis seiner Herrlichkeit sollen wir sein - wir alle,
die wir durch Christus von Hoffnung erfüllt sind!"

Und im selben Brief steht (Kapitel 5, Verse 15-16):
"Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: Nicht wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen, sondern als Menschen, die ihn kennen und lieben. Dient Gott, solange ihr es noch könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit."

(Evangelium des Johannes, Kapitel 14, Vers 21)
"Wer meine Gebote annimmt und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben. Auch ich werde ihn lieben und ihm meine Herrlichkeit offenbaren."

Der Kern dieser beiden Bibelzitate läßt sich in einem Satz wiedergeben:
"Wir sind geschaffen und erlöst zum Lob und zur Anbetung Gottes, des Vaters und seines Sohnes Jesus Christus."

Ins Leben umgesetzt ergeben sich aus dieser Aussage vier Schwerpunkte, die wie vier Speichen eines Rades zusammenpassen:
1. "Zuerst geht es um das verbale Lob, das Lob, das in unseren Herzen entsteht und dann durch den Mund in Gebeten und/oder Liedern zum Ausdruck kommt.
2. Eine ganz andere Art, Gott zu loben, ist, dass wir unser Leben nach den Maßstäben und dem Willen Gottes führen.
3. Ein dritte Weise, Gott zu loben, geschieht durch die Verkündigung der Taten Gottes, besonders der Erlösung, die durch Jesus geschehen ist.
4. Die vierte Weise des Lobes Gottes ereignet sich durch gelebte Liebe und diakonisches Handeln." (Pastor Manfred Hahn)

Nicht eine Philosophie oder Ideologie, die wir uns selbst ausdenken, ist für unser Leben entscheidend, sondern die lebendige Beziehung zu unserem Gott und Vater und zu unserem Herrn Jesus Christus, aus der sich dann unser praktisches Leben und Handeln ableiten und konkretisieren läßt.
Und werden wir diesem hohen Anspruch immer gerecht?


Der Apostel Paulus schrieb Anfang 57 n.Chr. an die Gemeinde in Rom, Italien (auszugsweise aus Kapital 7, Verse 22 ff bis Kapitel 8, Vers 11)

"Denn ich habe dem inneren Menschen nach Freude am Gesetz Gottes.
Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern,
das dem Gesetz meiner Vernunft widerstreitet und mich in dem Gesetz der Sünde,
das in meinen Gliedern ist, gefangenhält.
Ich unglückseliger Mensch!
Wer wird mich von dem Leib dieses Todes befreien?
Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! ....
Er sandte seinen eigenen Sohn  in der Gestalt des sündigen Fleisches
und um der Sünde willen ....
Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn anders der Geist Gottes in euch wohnt ....
Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt,
so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen
durch seinen in euch wohnenden Geist."

Der Apostel Paulus macht diesen Sachverhalt in seinem Brief an die Christen in Philippi im ersten Kapitel, Verse 9-11, deutlich:

"Ich bete darum, daß eure Liebe immer reicher und tiefer wird, je mehr ihr Gottes Willen erkennt und euch danach richtet. So lernt ihr entscheiden, wie ihr leben sollt, um am Gerichtstag Jesu Christi untadelig und ohne Schuld vor euern Richter treten zu können. Alles Gute, was Christus in einem von Schuld befreiten Leben schafft, wird dann bei euch zu finden sein. Und das alles zu Gottes Ehre und zu seinem Lob!"

Ich möchte mir ein Gebet Davids zu eigen machen, das David am Ende des 139. Psalms, Verse 23-24, so formuliert:
"Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle!
Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!"

Und auch das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, was der Texter des Liedes, David, im Psalm 37, Verse 23-24, schreibt::
"Der HERR hat Freude an einem redlichen Menschen und lenkt alle seine Schritte.
 Er mag fallen, aber er stürzt nicht zu Boden; denn der HERR hält ihn fest an der Hand."

 

 

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